El Chorro Naturpark - "Desfiladero de los Gaitanes" und der Königspfad
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Die 2016 Hektar umgeben von dem "Desfiladero de los Gaitanes"-Aussichtspunkt befinden sich im Landesinneren des Subbetica-Nationalparks und bilden eine fantastische Landschaft. Im Inneren befindet sich eine beeindruckende Schlucht, durch die der Fluss Guadalhorce fließt, umgeben von gewaltigen Kalkstein-Platten. Diese Wände, welche bis zu 400 Meter hoch sind bieten Lebensraum für eine Vielzahl an Tieren und Pflanzen. Ein Beispiel für die Anpassung an ein Leben auch unter ungewöhnlichen Bedingungen.
Das Klettergebiet
El Chorro ist einer der berühmtesten Klettergebiete Europas. Mit mehr als 500 ineinander verzweigten Kletterrouten, welche alle zu Fuß erreichbar sind, ist es ein wahrer Traum für Kletterer. Da das Gebiet sich im Süden Spaniens befindet ist es auch möglich im Winter zu klettern, auch wenn es manchmal etwas kälter wird und es sogar Schnee gibt.
Der "Resfiladero de los Gaitanes" befindet sich im Westen von des "Cordillera Bética" und wird von der Schlucht geteilt, welche sich über 3 km erstreckt. Bestimmte Gebiete werden vorrangig von Felsen geprägt, die über 300 m hoch und weniger als 10 Meter breit sind. Seit der Jurazeit (vor etwa 145 bis 200 Millionen Jahren) wurde der Kalkstein vom Wasserlauf abgetragen und tatsächlich wurden Gesteinsformationen aus den so genannten Miozän gefunden (welcher vor etwa 23,03 Millionen Jahren begann und vor 5,332 Millionen Jahren endete). Der wahrscheinlich interessanteste morphologische Fakt ist, dass die vertikale Schichtung von dem durchfließenden Fluss geformt wurde, denn das Gestein wurde nach und nach vom Wasser des Flusses abgetragen und somit ein Hohlraum gebildet.
Außerdem gibt es im "Desfiladero de los Gaitanes" zwanzig Hohlräume die sich viele Meter über dem Flusslauf befinden.
El caminito del Rey - Der Königspfad
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An den Klippen des Sierra Huma über dem Desfiladero de los Gaitanes befindet ein schmaler Pfad aus Eisen, welcher bekannt ist als der Königspfad. Ursprünglich wurde dieser Pfad erbaut, um den "Salto del Chorro" mit dem "Salto del Gaitanejo" zu verbinden und Materialien zu transportieren, die nötig für die Versorgung des "El Chorro" mit Wasserkraft waren. Ebenso für die Überwachung und Instandhaltung der Anlagen. Der Pfad den Arbeitern, leichter vom einen Punkt zum andern zu kommen.
Der Pfad, der gut sichtbar ist von den Gleisen des Zuges lässt jeden Besucher staunen, welches Risiko die Arbeiter eingegangen sind und welche malerische Landschaft von dort oben aus betrachtet werden kann.
Dieses Meisterwerk wurde zwischen 1901 und 1905 erbaut und trägt den Namen von Alfonso dem 13., welcher den Pfad im Jahre 1921 überquerte, als er den Staudamm des "Conde del Guadalhorce" einweihte.
Im Moment wird es jedoch leider nicht empfohlen, den Pfad entlang zu gehen, da sich der Zustand nach und nach verschlechtert. Aufgrund einiger Unfälle (5 Besucher in 3 Jahren verloren ihr Leben), sind dringende Reparaturarbeiten an den sich enorm verschlechterten Stellen geplant. Die Privatisierung des Königspfades wäre eine Lösung, um diese durch Erhebung einer geringen Zutrittsgebühr zu finanzieren.
Flora und Fauna des Klettergebietes "El Chorro"
Die häufigsten botanischen Spezies in diesem Gebiet sind beispielsweise die Aleppo-Kiefer, die Pinie, die Steineiche, der Eukalyptus, der Hagedorn, die Stechginster, das weiße Sonnenröschen, der Cistus sowie der schwarze Wacholder.
In den höheren Gebieten, ist die Bergziege heimisch. Kleinere Tiere wie Amsel und der Segler leben in etwas tieferen Gebieten nahe am Wasser. In den mittleren Schichten sind der Falke, der Turmfalke, der Hühnerhabicht sowie andere mittelgroße Raubvögel heimisch. Die oberen Gebiete dienen als Nistplätze für große Raubvögel, wie dem Steinadler und dem Geier. Andere Bewohner dieser schönen Landschaft sind die Wildkatze, der Siebenschläfer und der Mungo, welche von den mutigen Besuchern vom Königspfad aus gesehen werden können, welcher über die Schlucht in einer Höhe von 100 Metern verläuft.